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Ansicht und Arbeitsebene

Sich in der Szene bewegen, gerade von vorn schauen und neue Formen auf jede beliebige Fläche setzen.

Sich bewegen

Mit der Maus:

Was du tustWas passiert
rechte Maustaste ziehendie Ansicht drehen
rechte Maustaste kurz klickenauf einem Körper ein Menü mit den häufigsten Befehlen: duplizieren, Aussparung oder Körper, gruppieren, ausblenden, sperren, löschen und mehr; auf leerer Fläche Einfügen und Alle auswählen
mittlere Maustaste ziehendie Ansicht verschieben
Mausradhinein- und herauszoomen
Strg halten und mit links ziehenebenfalls verschieben

Auf einem Tablet oder Handy zoomen zwei Finger (spreizen und zusammenziehen) und verschieben die Ansicht (gemeinsam schieben). Ein Finger arbeitet am Entwurf, so wie die linke Maustaste. Wer mit einem Finger drehen möchte, schaltet in der Kameraleiste „Ansicht mit einem Finger drehen“ ein. Der Schalter erscheint nur auf Geräten mit Touchscreen.

Ein Grafiktablett mit Stift verhält sich wie eine Maus: Die Spitze ist die linke Taste, die Seitentaste am Stift die rechte, zum Drehen der Ansicht und für das Menü. Die Schnelltasten des Tabletts belegst du in dessen Treiber mit layerlings Tastenkürzeln.

Der Ansichtswürfel

Der Würfel links oben zeigt, wohin du gerade schaust. Ein Klick auf eine seiner Seiten springt in die gerade Ansicht von oben, unten, vorn, hinten, links oder rechts. Ein Klick auf eine Ecke des Würfels schaut schräg von dieser Ecke auf das Modell, ein Klick nahe einer Kante von dieser Kante, also zwischen zwei Seiten hindurch; die Stelle färbt sich, sobald der Zeiger darüber steht. Die geraden Ansichten gehen auch mit den Zifferntasten 1 bis 6. Hältst du dabei Umschalt gedrückt, zoomt die Ansicht zugleich auf die Auswahl, wie mit Umschalt+F.

Ziehst du am Würfel, drehst du die Ansicht, genau wie beim Ziehen mit der rechten Maustaste. Ist nichts ausgewählt, drehen auch die Pfeiltasten die Ansicht: 15° pro Druck, 90° mit Umschalt. Sie drehen das Modell in ihre Richtung – → dreht seine Vorderseite nach rechts, ↑ kippt seine Vorderseite nach oben. Ist etwas ausgewählt, klicke zuerst ins Leere; sonst verschieben die Pfeile die Auswahl. Auf einem Touchscreen geht das mit einem Finger, auch ohne „Ansicht mit einem Finger drehen“ einzuschalten.

Die Kameraleiste

Am linken Rand liegt eine schmale Leiste. Von oben nach unten:

Über den kleinen Pfeil ganz oben in der Leiste kannst du sie ausblenden, wenn sie stört.

Ein Entwurf öffnet sich so, wie du ihn verlassen hast: Blickwinkel, Zoom und Ausschnitt der Ansicht bleiben mit ihm in diesem Browser erhalten, du machst also dort weiter, wo du aufgehört hast, auch nach „Home“ oder dem Schließen der Seite. Eine gespeicherte Datei (.lyl) nimmt die Ansicht mit, sie öffnet sich also auch anderswo darin. Die Ansicht gehört nicht zum Rückgängig-Verlauf.

Ins Innere schauen: die Schnittansicht

„Schnittansicht“, der letzte Knopf der Leiste (das Schnittwerkzeug), schneidet die Ansicht entlang einer Ebene auf. So prüfst du Wände, Hohlräume und Teile, die ineinandergreifen. Geschnitten wird nur die Ansicht: Entwurf, Dateien und jeder Export bleiben vollständig.

Das Fenster hängt an seinem Knopf. Verdeckt es etwas, ziehst du es an seiner Titelleiste frei über die Arbeitsfläche; dort öffnet es sich auch beim nächsten Mal. Ein Doppelklick auf die Titelleiste oder das Ablegen am Knopf bringt es zurück.

Esc schließt das Fenster; der Schnitt bleibt, bis du ihn ausschaltest oder zur Entwurfsübersicht zurückgehst. Solange er an ist, ist der Knopf hervorgehoben. Was du dann auf der weggeschnittenen Seite ablegst, siehst du erst, wenn du den Schnitt ausschaltest.

Die Arbeitsebene

Neue Formen richten sich nach der Arbeitsebene. Anfangs ist das die Grundplatte mit dem Gitter. Du kannst sie aber auf jede Fläche legen, um etwas seitlich oder auf eine schräge Fläche zu setzen.

  1. Drücke W oder klicke auf „Arbeitsebene setzen“.
  2. Fahre mit der Maus über eine Fläche eines Körpers. Sie wird hervorgehoben.
  3. Ein Klick legt die Arbeitsebene dorthin. Alles, was du jetzt hinzufügst, sitzt auf dieser Fläche.

Klickst du dabei auf die freie Platte, liegt die Arbeitsebene flach an der Stelle, auf die du geklickt hast, am Raster eingerastet. Neue Formen und eine fertige Skizze, auch ein Drehkörper, entstehen dann dort statt in der Mitte der Platte. Solange die Arbeitsebene so flach auf der Platte liegt, zeigt die Grundplatte nur noch ihren Rand: Zwei Gitter in derselben Ebene würden ein flimmerndes Muster ergeben.

Auf einer Fläche rastet der Ursprung der Arbeitsebene sonst am Raster ein. Klickst du nahe an eine Ecke der Fläche, sitzt er genau auf dieser Ecke. Nahe an einer Kante liegt er auf der Kante, und das Raster richtet sich nach ihr aus; so wählst du den Winkel des Rasters bewusst. Ohne Ecke oder Kante läuft das Raster auf einer liegenden Fläche parallel zum Körper, bei einem gedrehten Quader also mit ihm gedreht.

Ein Klick neben die Platte oder Esc holt die Arbeitsebene zurück auf die Grundplatte. Schneller geht es mit „Arbeitsebene zurück auf die Grundplatte“: Der Knopf mit dem Pfeil nach unten steht in der Kameraleiste unter dem Auge, solange die Ebene auf einer Fläche liegt. Mit Umschalt+W legst du sie direkt auf die gerade ausgewählte Fläche. Hältst du beim Klicken Umschalt gedrückt, zeigt die Ebene in die andere Richtung.

Solange die Arbeitsebene auf einer Fläche liegt, erscheint neben „Arbeitsebene setzen“ ein Auge. Es blendet die Ebene aus, ohne sie aufzuheben, damit du freie Sicht auf den Entwurf hast: Neue Formen landen weiter auf dieser Fläche, und gedreht wird weiter um sie. Ein Klick auf das Auge blendet sie wieder ein, ebenso das Setzen einer neuen Arbeitsebene.

Gitter und Raster

Das Gitter zeigt die Größe der Platte. Unten rechts steht das Raster: Verschieben und Skalieren rasten in Schritten dieser Größe ein, zum Beispiel 1 mm. Für Feinarbeit stellst du es kleiner, für grobes Anordnen größer. „Am Raster ausrichten“ im Menüband rückt die ausgewählten Formen nachträglich auf das nächste Rasterkreuz. Beim Verschieben rasten Formen außerdem an anderen Formen ein, siehe Auswählen und Anordnen.

Unter „Maße“ in den Einstellungen stellst du die „Einheiten“ ein. Mit „Imperial (Zoll, Fuß)“ zeigt layerling alle Maße in Zoll, an der Form, im Eigenschaftenfeld, bei Maßband und Lineal. Das Raster bietet dann Schritte von 1/64 bis 1 Zoll, und das Gitter auf der Platte wird in Zoll gezeichnet (1/8 bis 1 Zoll, Vorgabe 1/4 Zoll), mit einer kräftigeren Linie bei jedem vollen Zoll. Bei „Zoll anzeigen als“ wählst du, ob Zoll als Bruch wie in Tinkercad erscheinen (1 5/8, auf 1/64 Zoll gerundet) oder als Dezimalzahl (1.625) mit so vielen Nachkommastellen, wie unter „Genauigkeit“ eingestellt ist. Eintippen kannst du beides, auch „1 5/8“.

Unter „Eigene Einrastraster“ an derselben Stelle legst du eigene Rasterschritte an: einen Namen und eine Größe in Millimetern, zum Beispiel „Rastermaß 2,54 mm" für den Abstand von DIP-Chips, Stiftleisten und Lochrasterplatinen oder „MX Key Unit" mit 19,05 mm für den Abstand von Tastaturtasten. Das Rastermenü bietet dieses Maß dann ganz, halbiert und geviertelt an (1 ×, ½ × und ¼ ×), sodass sich Formen um ein ganzes, ein halbes oder ein viertel Rastermaß verschieben lassen. Eigene Schritte bleiben beim Entwurf und gehen mit „Als Vorgabe sichern“ mit.

Größe, Gitterweite und Farbe der Platte änderst du in den Einstellungen (das Zahnrad im Menüband): Dort liegen die Bereiche „Darstellung“, „Maße“, „Arbeitsebene“, „Formvorgaben“ und „Verlauf“. Unter „Darstellung“ gibt es zum Beispiel die Schalter „Editor in perspektivischer Ansicht starten“ und „Schatten zeigen“, unter „Arbeitsebene“ „Gitter zeigen“. Die Farben des Arbeitsbereichs stellst du ebenfalls unter „Darstellung“ ein: „Fensterhintergrund (helles Thema)“ und „Arbeitsebene unter dem Raster (helles Thema)“ für das helle Thema (die dunklen Themen behalten ihre eigenen), die Rasterfarbe liegt unter „Arbeitsebene“. Dort wählst du auch, ob die kräftige Rasterlinie alle 5 oder alle 10 Rasterschritte kommt („Kräftige Rasterlinie alle“), und gibst ihr mit „Farbe der kräftigen Linien“ eine eigene Farbe; Mittelkreuz und Plattenrand nehmen sie dann mit. Alle Linien des Rasters werden beim Hineinzoomen breiter, wie in Tinkercad, und bleiben beim Herauszoomen sichtbar; wem das zu viel ist, schaltet „Gitterlinien wachsen beim Zoomen“ aus, dann bleiben die Linien bei jedem Zoom einen Pixel breit, wie in der Skizze. Im Farbfeld übernimmt Enter einen eingetippten Hex-Wert. „Kantenlinien an allen Körpern“ zeichnet an jedem Körper eine Umrisslinie in der Farbe von „Farbe der Kantenlinien“ (zunächst Schwarz, wie bei Tinkercad): Das hilft, wenn dunkle Farben ineinander verschwimmen. Es ist zunächst aus, und sehr große importierte Netze bleiben ausgenommen. Das Gitter läuft immer durch den Nullpunkt, sodass die kräftigen Linien auf den Achsen liegen, wie groß die Platte auch ist.

„Achsenpfeile“ (zunächst an) zeichnet am hinteren linken Eck der Platte drei Pfeile: X in Rot nach rechts, Y in Grün nach hinten und Z in Blau nach oben, so wie die Positionsfelder zählen. Das ist die Rechte-Hand-Regel, die auch Tinkercad, CAD-Programme und die Slicer nutzen. Liegt die Arbeitsebene auf einer Fläche, wandern sie mit. Hier schaltest du sie aus, wenn sie stören.

Zwei Regler unter „Darstellung“ bestimmen, wie die Körper beleuchtet sind. „Schattenstärke“ sagt, wie dunkel die Schlagschatten sind, und „Kontrast der Schattierung“ schiebt Licht vom gleichmäßigen Umgebungslicht zum Hauptlicht: Richtung „kräftig“ werden die Schattenseiten dunkler und die Schatten besser sichtbar, Richtung „weich“ wird alles flacher. Am oberen Ende wird der Kontrast sehr kräftig, so dass Schattenseiten und Schatten richtig dunkel werden. „Weichheit der Schatten“ macht die Ränder der Schatten weich statt scharf. „Lichtrichtung“ dreht das Hauptlicht um die Platte (0° von vorn, 90° von rechts), und „Lichthöhe“ hebt es an, bei 90° steht es wie bei Tinkercad senkrecht über der Platte, und die Schatten fallen genau unter die Körper. „Licht und Schatten zurücksetzen“ stellt alles zurück. „Klassische Optik“ stellt den Arbeitsbereich so ein, wie Tinkercad ihn zeigt: weißer Hintergrund, hellblaues Raster im Millimeterabstand mit einer kräftigen Linie jeden Zentimeter, schwarze Kantenlinien, Licht von oben mit weichen Schatten. Danach lässt sich jeder Wert weiter einzeln ändern. Alle starten so, wie layerling immer aussah, und was passt, hängt auch von deinem Monitor ab. Die Skizzenansicht hat eigene Farben: „Skizze: Fensterhintergrund (helles Thema)“ für das Fenster rund um die Fläche, „Skizze: Fläche unter dem Raster (helles Thema)“ für die Fläche unter dem Raster und „Skizze: Rasterfarbe (helles Thema)“, alle für das helle Thema. „Skizze wie Arbeitsbereich“ übernimmt die drei Farben des Arbeitsbereichs mit einem Klick.

Die Einstellungen unter Darstellung: Hintergrund- und Arbeitsebenenfarbe für das helle Thema und der Schalter für Kantenlinien an allen Körpern.
Die Einstellungen unter Darstellung: Hintergrund- und Arbeitsebenenfarbe für das helle Thema und der Schalter für Kantenlinien an allen Körpern.
Drei dunkle Körper mit eingeschalteten Kantenlinien: Die Umrisse halten sie auseinander.
Drei dunkle Körper mit eingeschalteten Kantenlinien: Die Umrisse halten sie auseinander.
Der Editor im dunklen Farbschema. Das Farbschema stellst du oben rechts ein: System, Hell, Dunkel oder Graphit.
Der Editor im dunklen Farbschema. Das Farbschema stellst du oben rechts ein: System, Hell, Dunkel oder Graphit.

„Größe der Werkzeugleiste“ unter „Darstellung“ macht die Knöpfe der Leiste oben, ihr Formenmenü und die Kamerasteuerung links kleiner oder größer: „Klein“, „Mittel“ (wie bisher) oder „Groß“. Klein lässt auf einem Laptop mehr Platz für die Arbeitsebene, groß trifft sich leichter auf einem großen Bildschirm oder mit dem Finger. Mit großen Knöpfen gehen die Gruppen der Leiste in eine zweite Zeile, wenn das Fenster für sie zu schmal ist. Die Größe merkt sich dieser Browser, sie gilt für jedes Design.

Wenn sich layerling langsam anfühlt

layerling rechnet und zeichnet alles in deinem Browser. Auf einem älteren Rechner, mit einer schwachen Grafikkarte oder auf mehreren großen Bildschirmen kann die Ansicht deshalb zäh wirken. Das hilft: